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Große Ehre wurde dem SV Memhölz im April 2000 zuteil, als wir auserkoren wurden Patenschaftsverein des SV Schwarzerd zu werden. Natürlich wurde dies mit einem Patenschaftsvertrag besiegelt, der für Jedermann einsehbar ist:

Abkommen

Abkommen zwischen den Schießvereinen
Schwarzerd und Memhölz
über ihre Patenschaft

I. Sollte die Bierproduktion der fürstäbtlichen Brauerei zu Kempten durch unvorhergesehene Geschehnisse zum Erliegen kommen, ist der Schießverein Schwarzerd verpflichtet, dem Schießverein Memhölz jedweden Biervorrat der in ihren Dorfe auffindbar ist, uns zu überlassen.

II. Im Falle einer Nichtbeachtung unseres so hoch geschätzten Paragraphen 2a ist die Strafe in Bier abzugleichen. Die Einheit, in der wir unser Bier entgegennehmen, sind -ganz klar- 30Liter-Fässer. Die Anzahl der Fässer, die als Strafmaß angesetzt werden, wägen wir von Fall zu Fall erneut ab.

III. Sollten wir, durch welchen Grund auch immer, den Schwarzerdern die Ehre erweisen, durch unsere Anwesenheit deren Schützenheim in neuem Glanze erscheinen zu lassen, erwarten wir folgendes:

1. Ausreichend Gegner, wie Opfer beim Kartenspiel mit dem nötigen Solär in der Tasche.

2. Sollte ein faires, sportliches Kräftemessen mittels Feuerwaffen wider Erwarten einmal zu unseren Ungunsten enden, ist dies nicht der Öffentlichkeit preiszugeben, geschweige denn, dies in ordinären Tageszeitungen darzustellen.

3. Verköstigungen, in besonderem Maße Gerstensaft, müssen in ausreichendem Umfang, zu einem angemessenen Preise in Reichweite gebracht werden.

4. Sollte unser Verweilen dort Länger andauern, ist der Schießverein Schwarzerd verpflichtet, eine kleine, standhafte und eventuell auch durstige Delegation zu ernennen, die uns bei Laune hält, bis wir es für nötig befinden, die Kampfesstätte zu räumen.

5. Sollte sich bei dieser Delegation ein gewisser Keck Theodor befinden, bitten wir, -mit Verlaub- diesen ausgeschlafen anzutreffen, um das Kartenspiel für seine Mitstreiter angenehmer zu gestalten.

6. Sollte der Kutscher unsererseits einen Rausche im Gesicht haben, möchten wir entweder ein standesgemäßes Nachtlager, um unsere müden Knochen ausstrecken zu können, oder einen Kutscher, der uns in die heimatliche Gemarkung zu Memhölz bringt.

Bei Einhaltung der vorgenannten Punkte wäre es für uns -dem Schießverein Memhölz- eine große Ehre, die Patenschaft für den Schießverein Schwarzerd zu übernehmen.


Gezeichnet, die Vorstände
Memhölz, den 07.04.2000

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